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Schweißdrüsenabsaugung
Karlsruhe:
Eine neue Behandlungsform des übermäßigen Schwitzens im Achselhöhlenbereich (Hyperhidrosis axillaris) ist die Saugküretage. Sie wird erst seit wenigen Jahren an einzelnen Zentren in Deutschland durchgeführt. Wie schon der Name nahe legt handelt es
sich bei diesem operativen Verfahren um eine Kombination einer Curettage
und Liposuction. Zielorgane sind die im tieferen Bereich der Lederhaut
sitzenden Schweißdrüsen bzw. die an sie heranführenden
Fasern des autonomen Nervensystems. Es wird das Gewebe unter der Lederhaut
mit den in ihr enthaltenen o.g. Strukturen der Achselhöhlen abgesaugt.
Die Saugküretage ist bei entsprechender Operationstechnik aus unserer Sicht derzeit der beste Kompromiss zwischen erzielbarer Verbesserung des Schwitzens, Größe der entstehenden Narben, Nachhaltigkeit des Therapieerfolgs und Komplikationsmöglichkeiten für den Patienten. Obwohl das Verfahren als solches in den Händen eines erfahrenen Operateurs relativ unproblematisch ist, kommt es für den Therapieerfolg auf die Details der OP-Technik an.
Die Patienten sollten sich am Vorabend und Morgen der Operation duschen. Weiterhin sollten Sie am Tage vor der Operation sich unter den Achseln rasieren. Es werden an 3 – 4 Stellen kleine Quaddeln mit örtlicher Betäubung gesetzt. Nach sparsamer Inzision der Haut an diesen Stellen wird eine Liposuctionsübliche Auffüllkanüle ins Unterhautfettgewebe eingebracht und die entsprechende Lösung injeziert. Nach einer Einwirkdauer von 30 Minuten wird die Absaugkanüle eingebracht und die Flüssigkeit entsprechend abgesaugt. Im Anschluss an die Behandlung wird ein komprimierender, saugfähiger Druckverband angelegt. Sie müssen diesen ein bis zwei Tage tragen und das saugfähige Material regelmäßig wechseln. Das Tragen eines engen Kleidungsstücks und der normalen Kleidung hilft in der Regel in ausreichendem Maß um einer Serombildung entgegenzuwirken (z.B. atmungsaktive Sportbekleidung, Aerobic- oder Radlershirts). Auf sportliche Aktivitäten sollte für 4 – 6 Wochen verzichtet werden. Aufgrund der geringen Größe
der Inzisionen sind Wundheilungsstörungen selten. Theoretisch sind
zwar alle postoperativ möglichen Komplikationen denkbar. Erfahrungsgemäß
finden sich im postoperativen Verlauf jedoch nur Schwellungen, Hämatome,
gelegentliche Rötungen im Bereich der Hautinzisionen sowie ein länger
anhaltendes Taubheitsgefühl der Haut im Bereich der Achselhöhlen. Zusammenfassung: Die Saugküretage ist das derzeit sinnvollste operative Verfahren zur Behandlung der primären Hyperhidrose. Die Beeinträchtigung ist für den Patienten im Vergleich zu früheren operativen Verfahren erheblich geringer. Bei körperlich nicht all zu anstrengender Tätigkeit ist schon nach wenigen Tagen die Rückkehr in das Berufsleben möglich. Ausschlaggebend für einen Therapieerfolg bei diesem Verfahren ist die ausreichende Radikalität der Absaugung und Curetage an der Unterfläche der Lederhaut.
Die Kosten für eine Behandlung beider Achseln können erst nach einer Untersuchung durch einen unserer Fachärzte für Plastische Chirurgie genau definiert werden. Sie bewegen sich zwischen EUR 1.500,- und EUR 2.000,-. Welche Qualifikation besitzen unsere Ärzte? Bei uns wird die Schweißdrüsenabsaugung nur durch Fachärzte für Plastische Chirurgie durchgeführt, die auf ästhetische Operationen spezialisiert sind. Sie sind Mitglieder in der Deutschen Gesellschaft der Plastischen Rekonstruktiven und Ästhetischen Chirurgen DGPRÄC (ehemals Vereinigung der Deutschen Plastische Chirurgen (VDPC)) und in weiteren Fachgesellschaften (Details). Weiterhin besitzen Sie jahrelange Erfahrung und regelmäßige Weiterbildung. Die Beratung wird immer vom Operateur durchgeführt. Die Qualifikation und die langjährige Erfahrung sorgen für die größtmöglichste Sicherheit und Qualität. Wir überprüfen alle angeschlossenen Partner vor und während der Zusammenarbeit (Details). Was kostet eine Beratung und wann kann ich mich beraten lassen? Unsere Fachärzte für Plastische Chirurgie beraten Sie nach Terminvereinbarung über Ihre Möglichkeiten. Das Beratungsgespräch ist bei uns kostenfrei (ausgenommen Versicherungsleistungen und Untersuchungen). Wer trägt die Kosten für einen Eingriff? Die Kosten für einen Eingriff müssen in den meisten Fällen durch den Patienten selbst getragen werden. Der Kostenrahmen bewegt sich je nach Aufwand zwischen EUR 1200,- und EUR 2000,- inkl. aller Nebenkosten (Anästhesie, Verbandsmaterial, OP-Vor- und Nachsorge, etc.). Auf Falls Sie die Behandlungskosten finanzieren lassen wollen, so wird dies Über unsere Partnerbanken realisiert (Bonität vorausgesetzt) (Details). |
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Lassen Sie sich von uns beraten oder fordern Sie weitere Informationen an Informationen
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Ihre Schweißdrüsenabsaugung Karlsruhe: Ihr spezialisierter Facharzt für Plastische Chirurgie Karlsruhe
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